Hartmut Majer,
Christian Hamberger
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15.06.2022
Qualität hat kein Ende
Perspektiven der Fortbildung in der kunsttherapeutischen Praxis
Die regelmäßige Fortbildung ist für die therapeutische Praxis ein wichtiges Qualitätskriterium. Wer sich regelmäßig weiterbildet, ist informiert, bleibt auf dem neuesten Stand fachlicher Erkenntnisse und kann aktuelle fachbezogene Entwicklungen kritisch bewerten.
Kunsttherapeut:innen, die regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, zeigen sich als innovativ und beruflich motiviert. Sie übernehmen damit Verantwortung für ihr Handeln gegenüber Patient:innen und Kolleg:innen und versetzen sich verstärkt in die Lage, selbstreflektiert und eigenständig ihre kunsttherapeutische Arbeit weiterzuentwickeln.
Das trägt einerseits zu einer Verbesserung der eigenen therapeutischen Vorgehensweise bei, andererseits ist es Voraussetzung für die kontinuierliche Professionalisierung des Berufs Kunsttherapeut:in.
Die Aus- oder Weiterbildung zur „Kunsttherapeut:in“ umfasst eine zwar in Hinblick auf den Kompetenzerwerb intensive, aber zeitlich eng begrenzte Phase. Ein danach folgendes, die Berufspraxis begleitendes Lernen ist unabdingbar. Auf diesem Weg wird Anpassung an die sich wandelnden Anforderungen der Tätigkeit im Gesundheitswesen gewährleistet und die Anbindung an aktuelle wissenschaftliche Fachkenntnisse sichergestellt. Das sollte selbstverständlich sein, da das Wohl von Patient:innen insbesondere auch von den Kompetenzen der Kunsttherapeut:innen abhängig ist.
Dieser Beitrag widmet sich der Bedeutung von Fortbildungen für Kunsttherapeut:innen. Er erschien im DFKGT-Mitgliederrundbrief #52 im Juni 2022.