Rückblick: EFAT Conference 2025 in London, 2.–4. Juli 2025

Drei Tage voller Begegnung, Austausch und künstlerisch-fachlicher Inspiration: Die EFAT Conference 2025 in London vereinte unter dem Tagungstitel „Between & beyond creativity and destruction – The role of art therapy in affecting personal and social transformation” vom 2. bis 4. Juli Kunsttherapeut:innen, Forschende und Studierende aus ganz Europa und darüber hinaus. Das vielseitige Programm bot für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich individuell einzubringen und weiterzubilden – ob in Panels, Workshops, Paper- oder Poster-Sessions oder im ruhigen Rückzugsraum des „Nomadic Self Care Lab“.

Die Tagung war geprägt von Offenheit, Vielfalt und lebendiger Gemeinschaft. Besonders bereichernd war der internationale Charakter der Konferenz: Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen, spannende Gespräche führen und Einblicke in unterschiedliche Praxis- und Forschungsansätze gewinnen. Auch der Veranstaltungsort, der beeindruckend weitläufige Campus der Brunel University, war ganz anders als die räumlich sehr kompakten Kunsttherapie-Tagungen, die wir aus den letzten Jahren in Deutschland kennen - London bzw. UK an sich trugen zur besonderen Atmosphäre bei.

Tag 1 – Mittwoch, 2. Juli 2025: Ankommen, Auftakt, Austausch

Der erste Tag begann mit der EFAT-Mitgliederversammlung – ein Raum für Struktur, Organisation und gemeinsames Gestalten innerhalb der EFAT. Wir haben Einblick in die aktiven Komitees (Communication Committee, Conference C, Professional Development C, Research C) der EFAT erhalten sowie die Special Interest Groups (SIGs), z.B. Photo Art Therapy (AT), Museum AT, Online AT, AT & giftedness, AT directives, early years AT and Eco AT. 

Am Nachmittag war die offizielle Eröffnung der Konferenz: Beim Check-in und „Meet & Mingle“ füllten sich die Räume mit Stimmen, Vorfreude und Wiederbegegnungen mit Kolleg:innen der vergangenen Tagung in Riga - erste neue Kontakte wurden geknüpft.

Die feierliche Eröffnung und das anschließende Welcome Panel unter dem Titel "Co-creating the future: A collective endeavor" machten deutlich, worum es in den kommenden Tagen gehen würde: um gemeinsames Weiterdenken und Vernetzung. Wie kann die Kunsttherapie breitere Anerkennung finden? 

In UK und der Schweiz ist die Kunsttherapie gesetzlich geregelt und anerkannt. Darum bemühen sich viele andere Länder, wie auch in Deutschland der DFKGT seit vielen Jahren. Einige Erfolge wurden im Plenum geteilt, Strategien diskutiert. Begleitet wurde die Eröffnung von einer Performance der Studierenden vor Ort. Der abendliche Ausklang bot dann einen entspannten Rahmen für Begegnungen in lockerer Atmosphäre – ein rundum gelungener Auftakt.

Tag 2 – Donnerstag, 3. Juli 2025: Tiefe Themen und bewegende Einblicke

Der zweite Tag startete mit einem beeindruckenden Keynote-Vortrag: "Creativity in a Destructive Environment: The Art of the Holocaust". Dr. Elizabeth Hlavek aus den USA eröffnete mit ihrem Vortrag eine eindrucksvolle Perspektive auf künstlerischen Ausdruck unter extremen Bedingungen – Kreativität als Mittel, um Unmenschlichkeit und Zerstörerisches zu überleben - berührend, wachrüttelnd, nachhallend und Verbindungen bildend. 

Anschließend verteilten sich die Teilnehmer:innen auf verschiedene Paper Sessions oder Workshops, aus denen individuell gewählt werden konnte – so arbeitete zwar jede:r unter dem gleichen Dach, aber an unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.

Für Hannah begann der individuelle Teil der Tagung mit einer PaperSession in der Keren Blumenthal Yanir ihr Projekt vorstellte: "Utilizing Food as an Art Medium in Eating Disorders Art Therapy" - Gestaltungen in der Kunsttherapie aus Lebensmitteln. Nach dem Überwinden einiger Widerstände konnte durch den künstlerisch-spielerischen Zugang zum Material Lebensmittel durch die Klient:innen ein neuer Bezug zum Essen entwickelt werden und spezifische Themen und Herausforderungen durch das Medium therapeutisch fokussiert werden. 

Nach einem Beitrag zu "Attachment Representations of Female Child Sexual Abuse Survivors Reflected in the Bird’s Nest Drawing Assessment" von Limor Goldner, University of Haifa, in dem Bildnerische Bezüge beim BirdsNestDrawing (BND) zum Bindungsverhalten eruiert und beobachtet wurden, hat sie an einem Workshop zu "Undoing: Destruction in Art Therapy" von Elia Khalaf, School of the Art Institute of Chicago (SAIC)  teilgenommen. Neben der Vorstellung künstlerischer Positionen zum Thema Undoing haben wir mit Mixed-media verschiedene Ansätze von 'undoing' und 're-creation' exploriert und besprochen. 

Zeitgleich besuchte Mareike eine Paper-Session unter dem Titel "Focus in DBT and borderline pathology". In den vorgestellten Papers wurden kunsttherapeutische Herangehensweisen vorgestellt, um Zu- und Umgang mit den zerstörerischen Anteilen betroffener Personen zu erhalten. Danach ging es für sie zur Papersession mit dem Titel "Dealing with death and dying", in welchem zwei völlig unterschiedliche Vorträge zu sehen und hören waren: So erzählte der Amerikaner Joseph Jaworek in seinem emotional sehr ansprechenden Vortrag von seinem ganz persönlichen kreativen Umgang mit dem Tod seines Vaters. Weniger persönlich, aber sehr spannend folgte der Vortrag von Or Shalev und Tom Livni über das "Six Part Story Making"-Tool, welches vor allem bei der Arbeit mit älteren Menschen genutzt wird, um den (nahenden) Tod zu bearbeiten.

In der Mittagspause trafen sich Researcher und wir nutzten die Gelegenheit für ein spontanes internes Meet-up der Verbandsvertreter:innen verschiedener Länder, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie z.B. die berufsrechtliche Situation der Kunsttherapie oder die Ausbildung in anderen Ländern Europas aussehen. Ist eine überregionale Regelung vielleicht denkbar...?

Am Nachmittag folgten wieder die verschiedenen Sessions, Workshops und Panels. Es war ein inhaltlich fordernder, aber ungemein bereichernder Tag.

Tag 3 – Freitag, 4. Juli 2025: Erinnerung, Kreativität und ein lebendiger Abschluss.

Auch am letzten Konferenztag war die Auswahl an Inhalten groß: Die Keynote "Memory of Things" der Kunsttherapeutinnen Anna Shestakova, Antonina Trubitsyna und Iuliia Ninenko öffnete ein vielschichtiges interdisziplinäres Feld zwischen Kunsttherapie, Upcycling und Museumsforschung. Der Vortrag war nicht nur inspirierend und ideenreich, er zeigte auch eindrucksvoll, wie über weite Landesgrenzen hinaus kooperiert werden kann und gemeinsam internationale Projekte entstehen können.

Erneut folgte ein individuelles Programm aus Paper Sessions, Workshops oder Panels, zwischen denen man frei wählen konnte. Nachmittags besuchte Hannah in einer Paper Session 'Fokus on children and adolescents' die Präsentation eines UK-weiten wissenschaftlichen Großprojekts  “Mapping the Landscape for Accessing Place-Based Arts Initiatives that Support the Mental Health of Children and Young People: Arts4Us Scoping Review Findings”, welches von Vicky Karkou, Edge Hill University, Professor of Arts and Wellbeing und Kolleginnen vorgestellt wurde. In diesem werden künstlerisch gestützte Präventivangebote und auch die Kunsttherapie explizit als wirksames Angebot für Kinder und Jugendliche zur Prävention und zur Förderung Seelischer Gesundheit kartiert. 

Darauf folgte der Beitrag "Fostering Resilience Through Affect-regulating Art Therapy: Addressing Psychosocial Challenges in Children and Adolescents (ArAT )" von Liesbeth Bosgraaf, in dem es um Affektregulation bei Kindern und Jugendlichen durch Kunsttherapie anhand ihrer entwickelten Methode geht. Kunsttherapeut:innen wird im Rahmen der Methode ein strukturiertes Vorgehen an die Hand gegeben.

In der 'Papersession Fokus on professional identity' gab es zwei Präsentationen: die erste zum Thema "Decolonising the Curriculum: Developing a culturally competent curriculum for Art/s Therapy Master’s degree education and training in India". Hier präsentierte Oihika Chakrabarti, Manahkshetra Foundation ( art for social change) & The Art Therapy Association of India, Founder Director MF & Co-Founder & Chairperson, TATAI ihre langjährige Arbeit. Durch die Befragung indischer Kunsttherapiestudierender zum Thema entwickelte Oihika Chakrabarti ein erstes Curriculum für den Master in Kunsttherapie, welches anhand von Befragungen für stimmig befunden wurde und kulturspezifische Aspekte integriert.

Daraufhin stellte Ana Serrano Navarro, Universidad Complutense de Madrid, Art Therapist and Assistant Professor, ihre Arbeit mit Studierenden vor: "Re-constructing an art therapist: Artistic autoethnography in the identity shaping of the profession". Anhand künstlerischer Forschung und Selbstexploration arbeiteten die Studierenden zum Thema: Warum möchte ich Kunsttherapeutin sein? Wie hat mein Lebensweg mich an diesen Punkt gebracht? 

Mareike besuchte am Freitag verschiedene Paper Sessions und einen Workshop. Die erste Paper Session hatte den Titel “Community&Culture” und es wurden zwei spannende Projekte zu kulturellen Besonderheiten bzgl. kunsttherapeutischen Schaffens vorgestellt: "Art as the superior gem: Folkloric arts and art therapy methods for improving mental health in multicultural groups in bulgaria" von Farshid Zolfaghari und "Art therapy intervention in a korean community in the UK (the impact of cultural and social changes characterised by migration) von Tae-Jung Park. 

Die zweite Session "Focus on research" widmete sich - wie der Titel vermuten lässt -  Forschungsprojekten. Hier traf sie auch ein bekanntes Gesicht: Gabriele Freudenreich vom DUERER-Team aus Nürnberg. Besonders spannend war der Beitrag "Transforming through research: The future of art therapy in a changing world" von Nancy Gerber und Theresa Van Lith, bei der die beiden unter anderem eine internationale Online-Plattform vorstellten, auf welcher kunsttherapeutische Forschungsprojekte und Papers vorgestellt, ein Raum für (wissenschaftlichen) Austausch ermöglicht und Hilfestellung zu verschiedenen wissenschaftlichen Methoden/Hürden gegeben werden soll: artthxresearch.com.  

Der zweite Beitrag war eine Übersichtsarbeit aus Spanien, in der Lucia Hervás Hermida und María Carmen Delgado Morán Wirksamkeitsstudien zur Kunsttherapie auf verschiedenen Ebenen zusammenfassten. 

Nachmittags nahm Mareike an einem Workshop zur beruflichen Identität teil. Hierbei handelte es sich um eine Art Heldenreise von der Entscheidung Kunsttherapeut:in zu werden bis heute. Dies war eine spannende Reflexion der eigenen therapeutischen Haltung und des eigenen beruflichen Werdegangs.

Weiterhin haben wir Kolleginnen getroffen, die Projekte präsentiert haben. Dr. Judith Revers, Professorin an der MSH Hamburg, stellte ihre Arbeit "Beyond Modernism and Postmodernism. Deconstructing terminology and theory of the model of triangular relationship in art therapy" vor, dazu gab es in den letzten Monaten Teilnahmeaufrufe in den Sozialen Medien. In London wurden QR-Codes zu einer nun internationalen Befragung zum Thema verteilt. Christina Vedar stellte ihr Projekt "The Intersection of Mythology and Ritual: The Rauhnächte as Inspiration for Art Therapeutic Approaches" vor.

Christina Vedar, die auch an der Konferenz teilnahm, meint: "Besonders gefreut hat mich die Gelegenheit, mein Forschungsprojekt "The Intersection of Mythology and Ritual: The Rauhnächte as Inspiration for Art Therapeutic Approaches" zu präsentieren, bei dem ich die Verbindung von Rauhnächten und Kunsttherapie sowie erste Studienergebnisse und Anwendungen in der Traumatherapie vorstellte. Wenn dich das Thema weiterhin interessiert, dann folge mir gerne auf Instagram unter @artvedar.

Neben den positiven Rückmeldungen zu meiner Forschung beeindruckten mich vor allem die Präsentation der HAN University zur Traumatherapie und deren Projektfilm, in dem eindrücklich deren Forschungsarbeit und die Wirkung von Kunsttherapie sichtbar gemacht wird. Hier geht es zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=IhvuXH6c2ss

Ich nahm an spannenden Panels zur Online-Kunsttherapie und zur kunsttherapeutischen Lehre teil und fand vor allem die herzlichen Begegnungen mit Kolleg:innen aus ganz Europa besonders wertvoll. Ein großer Dank gilt dem EFAT-Team und der Brunel University für die hervorragende Organisation – ich freue mich bereits auf die nächste Konferenz 2027!"

Hélène Bidard, eine Kunsttherapeutin aus Frankreich, die ihren Master-Abschluss an der Alanus Hochschule absolvierte, präsentierte ihr Masterabschluss-Poster im Rahmen der Posterausstellung. 

Sie berichtet: „Die Teilnahme an der EFAT-Konferenz 2025 in London war mir ein wichtiges Anliegen. Als Angehörige der ersten Generation, die mit offenen europäischen Grenzen aufwuchs, konnte ich persönliche und berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln – u.a. in England und Deutschland. Diese Freiheit hat mir ermöglicht, in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu leben, neue Sprachen zu lernen und meine Perspektive zu erweitern. Der Austausch über Themen wie Forschung, Ethik und Anerkennung der Kunsttherapie in einem europäischen Rahmen ist für mich daher besonders wertvoll. Die 2018 gegründete EFAT verbindet Kunsttherapeut:innen europaweit – zunehmend auch darüber hinaus – und wächst stetig. Bei der Generalversammlung vor der offiziellen Konferenzeröffnung wurden die Strukturen und Arbeitsgruppen vorgestellt, verbunden mit der Einladung zum Mitgestalten. Präsidentin Maria d’Elia betonte: „If you have an idea, do it!“

Über 300 Teilnehmer:innen diskutierten das Thema: „Between & beyond creativity and destruction – The role of art therapy in affecting personal and social transformation“.

Der erste Konferenztag begann mit einer eindrucksvollen Präsentation von Dr. Elisabeth Hlavek (USA), die Überlebende der NS-Lager zu ihrem künstlerischen Schaffen interviewte. Diese Forschung resonierte stark mit meinen eigenen Studien an der Alanus Hochschule, wo ich u.a. das Lager Buchenwald im Kontext anthropologischer und ethischer Fragestellungen besuchte. Hlaveks Arbeit zeigt, wie Kunst in Extremsituationen Zeugenschaft, Identität, Verbindung und Hoffnung ermöglicht – in Anlehnung an Frankls Logotherapie.

Ein Panel aus Haifa beleuchtete kunsttherapeutische Ansätze in komplexen Familiensystemen: u.a. bei sexuell missbrauchten Kindern, ihren Müttern in ultraorthodoxen Gemeinschaften und Opfern häuslicher Gewalt in palästinensisch-arabischen Kontexten. Es wurde deutlich, wie Kunsttherapie hilft, Sprachlosigkeit in tabubehafteten Kulturen zu überwinden.

Beeindruckt haben mich auch zwei kanadische Referentinnen (Carpentale und Shaw), welche die spirituellen Traditionen indigener Völker in ihre Arbeit integrieren – z. B. durch die Ehrung von Natur und Ahnen. In ihrer Präsentation zu Nature-Based Artpsychotherapy gab Nicolas Shaw praxisnahe Einblicke in das Arbeiten im Freien mit natürlichen Materialien, insbesondere mit Blick auf neurodivergente Klient:innen.

 

Weitere Beiträge befassten sich mit dem Schnittpunkt von Kunst, Gesundheit und Gedächtniskultur:

  • Kunsttherapie im Museum zur Stressprävention (Mavromichali),
  • Upcycling-Workshops gegen das Stigma psychischer Erkrankungen (Russland),
  • erinnerungserhaltende Projekte gegen Geschichtsumschreibung (Shestakova u. a.).

Auch die Posterpräsentation von Büter & Bloss (Berlin) zeigte, wie Museen Räume für kreative Gesundheitsförderung sein können – mit Tools wie dem UCL Museum Wellbeing Measures Toolkit.

Ein weiteres Highlight: das Living Museum in der Schweiz (Rose Ehemann), das mit niedrigschwelligen Angeboten und Café Menschen mit psychischen Erkrankungen, Geflüchtete und Interessierte zusammenbringt – inspiriert von Beuys' Idee: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“

Die Konferenz-App ermöglichte spontane, thematische Vernetzungen – z. B. zu Forschung, Natur oder reflektierendem Schreiben.“

Die EFAT-Konferenz bot dichte, vielfältige Impulse zur Kunsttherapie – inhaltlich, praktisch und politisch. Sie war eine wertvolle Gelegenheit, sich mit engagierten Fachleuten auszutauschen und Perspektiven für die Weiterentwicklung des Berufs zu gewinnen. Viele Vorträge boten weiterführende Online-Ressourcen, etwa den Kreativkalender der British Association of Art Therapy.

In den Pausen präsentierte sich darüber hinaus ein Projekt “ArtAICare”, mit dessen Hilfe Kunsttherapeut:innen für ihre Klient:innen spezifisch passende Werke aus der Kunstgeschichte herausfiltern lassen können. Einen Probeworkshop gab es im Rahmen der EFAT noch im späteren Sommer diesen Jahres.

Ein besonderes Highlight war für uns der Besuch einer Keramikwerkstatt, die uns von zwei engagierten Studentinnen gezeigt wurde – ein schöner, praxisnaher Einblick und ein weiteres Beispiel für die Offenheit und Kreativität, die diese Tagung durchzog.

Einen Ort für Rückzug bot das 'Nomadic Self Care Lab' ein Raum zum Innehalten und Mitgestalten. Dieser stille Rückzugsort war eine wohltuende Konstante im Trubel des Programms – ein Angebot, das viele dankbar annahmen. Wieder zurück zu kehren ermöglichte neue kleine Gestaltungen zu beobachten, die interlassen und integriert wurden.

Der Tag schloss mit den Posterpräsentationen und der Plenary Session, in der gemeinsam auch kritisch reflektiert, viel gelobt und gelacht wurde. Zum Ausklang gab es Abendessen, viele Teilnehmer:innen hatten zum Nachtisch eine Süßspeise aus ihrem Land zum Teilen mitgebracht. Es wurde getanzt, woraus sich auch ein Community Tanz mit Anleitung entwickelte, und mit guter Laune ein lebendiger Ausklang gefeiert.

Fazit

Die EFAT Conference 2025 war nicht nur eine fachlich hochwertige Veranstaltung, sondern auch ein Raum für Begegnung, Inspiration und gemeinsames Gestalten. Der vielfältige Aufbau des Programms mit Wahlmöglichkeiten der verschiedenen Sessions und Workshops  erlaubte eine individuelle Schwerpunktsetzung.

Besonders bereichernd waren die vielen internationalen Kontakte und der kollegiale, offene Austausch, der weit über Fachgrenzen hinaus ging. Wir nehmen viele Impulse, neue Perspektiven und verbindende Gespräche mit und blicken inspiriert auf die zukünftige gemeinsame Entwicklung kunsttherapeutischer Praxis und Forschung.

 

  Zur ersten EFAT Tagung 2023 in Riga könnt ihr einen Artikel von Dagmar Reichardt hier weiter lesen: https://www.kultur-port.de/blog/kulturmanagement/18516-growing-together-europaeische-kunsttherapeuten-tagen-in-riga.html und von Christina Vedar hier: https://www.art-vedar.com/2023/06/30/efat-arttherapy-growing-together/

 

Hier findet ihr eine Auswahl von Links zum Weiterlesen:

Demystifying Art Therapy: Using Response Art to Enhance Reflexivity, Professional Knowledge, and Collegiality in a Grounded Theory Methodology Design: https://caet.inspirees.com/caetojsjournals/index.php/caet/article/view/385

 Intersectionality and Intersectional Analysis in the Arts Therapies: How Does It Enhance Our Thinking about Social Justice?: https://caet.inspirees.com/caetojsjournals/index.php/caet/article/view/385

 La autoetnografía artística en la construcción identitaria de profesionales en educación social, enseñanza secundaria y arteterapia  https://recyt.fecyt.es/index.php/RIFOP/article/view/104046

Art Therapy in Reducing Psychosocial Problems among Children and AdolescentsAn Evaluation of Affect-Regulating Art Therapy (ArAT) for Children and Adolescents https://www.publicatie-online.nl/files/9217/3191/6103/172125-Liesbeth-Bosgraaf_ORG.pdf